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19. Spieltag in der TOYOTA Handball-Bundesliga

Kiel, Lemgo, Magdeburg und Flensburg mit Heimsiegen
Am 19. Spieltag in der TOYOTA Handball-Bundesliga fuhren die Spitzenteams aus Kiel, Lemgo, Magdeburg und Flensburg die erwarteten Heimsiege ein und untermauerten ihre Spitzenpositionen in der Tabelle. Titelverteidiger THW Kiel tat sich beim 41:33 allerdings lange Zeit schwer gegen eine sich hartnäckig gegen eine Niederlage stemmende Mannschaft von HBW Balingen-Weilstetten. Dem Gastgeber gelang erst kurz vor dem Seitenwechsel die erste Führung beim Zwischenstand von 23:22, nachdem das Team von Alfred Gislason zwischenzeitlich schon mit vier Toren zurücklag. Wichtiger aber dürfte die Erkenntnis sein, dass Nikola Karabatic im ersten Spiel nach seinem gescheiterten Wechsel zu den Rhein-Neckar Löwen von Unmutskundgebungen der eigenen Fans verschont blieb.

Der TBV Lemgo bleibt auch nach dem 19. Match ein ernsthafter Kandidat für die Qualifikation zur Champions League. Vor 4.400 Besuchern in der Lipperlandhalle entledigte sich das Team von Markus Baur mit 33:20 souverän der Pflichtaufgabe gegen Aufsteiger Stralsunder HV und bleibt damit weiterhin Zweiter in der Tabelle. Gleiches gilt auch für den SC Magdeburg, der vor 4.700 Besuchern in der Bördelandhalle den Aufsteiger aus Dormagen mit 31:24 besiegte und punktgleich mit den Ostwestfalen auf dem dritten Rang in der Tabelle liegt.

Auch die SG Flensburg-Handewitt trägt sich mit dem Ziel, die Qualifikation zur Champions League zu erreichen. Auf dem Weg dorthin gelang den Norddeutschen gestern ein 35:30-Heimsieg gegen GWD Minden wobei der Gast eine schwache Anfangs-Viertelstunde hinlegte. Zwar steigerten sich die Ostwestfalen im Laufe des Spiels, eine ähnliche Überraschung wie am 34. Spieltag der vergangenen Saison gelang ihnen allerdings nicht. Für die Flensburger bedeutet dieser Sieg zunächst einmal weiterhin den unmittelbaren Kontakt zu den drei Spitzenplätzen.

Im Kampf um die Europacup-Qualifikation trafen im Nordhorner Euregium mit der HSG Nordhorn-Lingen und dem VfL Gummersbach zwei direkte Kontrahenten aufeinander. Lange Zeit sah es in diesem Match so aus, als sollte der VfL Gummersbach als Sieger vom Feld gehen. Bis zur Mitte der zweiten Halbzeit führten die Gäste mit vier Toren. Erst in der Schlussphase kämpften sich die Hausherren, die unter der Woche die Abgänge von Erlend Mamelund (zu Flensburg) und Peter Kukucka (zu Schaffhausen) zu verkraften hatten, noch einmal heran. Goran Sprem erzielte in der 59. Minute per Siebenmeter den Ausgleich zum 28:28. Holger Glandorf war mit zehn Treffern erfolgreichster Werfer des Matches, für die Gäste aus Gummersbach erzielte Momir Ilic acht Tore.

In den beiden Abendspielen des Samstags trafen der TV Großwallstadt und TUSEM Essen sowie Frisch Auf Göppingen und MT Melsungen aufeinander. Die Großwallstädter fuhren dabei den auch in dieser Höhe erwarteten Sieg 41:23-Erfolg ein. Die Göppinger hatten mit dem Gast aus Melsungen ein wenig mehr Mühe, kamen aber am Ende zu einem verdienten 37:32-Erfolg.

(PM - HBL)

 

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