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Ania Rösler verlässt Nürnberg Richtung Leipzig

Während die Bundesliga-Handballerinnen des 1. FC Nürnberg wirtschaftlich deutlich optimistischer in die Zukunft blicken können als noch vor wenigen Tagen, steht den Verantwortlichen bei der sportlichen Planung der kommenden Saison noch viel Arbeit bevor: Nationalspielerin Ania Rösler wird den Club nach fünf Jahren verlassen und sucht beim HC Leipzig eine neue Perspektive. Sie unterschrieb dort einen Vertrag bis 2011.

Überraschend kam diese Entscheidung für die Nürnberger Verantwortlichen nicht, denn Rösler hatte sie zu jedem Zeitpunkt über den Stand der Verhandlungen auf dem Laufenden gehalten. "Ich hatte in Nürnberg fünf sportlich sehr erfolgreiche Jahre, aber nun ist es für mich an der Zeit, einen neuen Lebensabschnitt zu beginnen", begründete Rösler ihre letztendliche Entscheidung. Im gleichen Atemzug versprach sie aber den Verantwortlichen und den Fans des FCN, bis Saisonende noch einmal alles für den Verein zu geben und sich mit einem möglichst guten Ergebnis zu verabschieden.

"Wir wünschen Ania zunächst einmal eine erfolgreiche Restsaison, aber natürlich auch viel Erfolg im kommenden Jahr in Leipzig!", zeigte sich FCN-Geschäftsführer Andreas Mayer verständnisvoll für die Entscheidung seiner Spielführerin. Er machte dabei auch keinen Hehl daraus, dass man zum momentanen Zeitpunkt auch nicht in der Lage gewesen wäre, auf einer seriösen wirtschaftlichen Grundlage mit einem Angebot des HCL mitzuhalten.

Er selbst sieht beim FCN daher die höchste Priorität darin, in den nächsten Tagen die Sponsorendecke möglichst langfristig zu verdichten und weitere Gespräche mit den restlichen Spielern des eigenen Kaders zu führen. Denn die will Mayer nach Möglichkeit alle halten. "Eine bessere Mannschaft können wir uns auch gar nicht wünschen", lobte der FCN-Geschäftsführer sein Team.

Trotz allem muss freilich parallel intensiv der Markt sondiert werden. Nicht nur für den Fall, dass weitere Spielerinnen des bestehenden Teams nicht gehalten werden können, sondern freilich auch, weil der Kader im Hinblick auf die kommende Saison verbreitert werden soll.

(Thomas Hankel)

 

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