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Die TOYOTA Handball-Bundesliga verschärft das Lizenzierungsverfahren

Auf der Mitgliederversammlung, die am heutigen Tag in Dortmund stattfand, haben die Geschäftsführer und Manager der 1. und 2. Handball-Bundesligisten ein verschärftes und dynamisiertes Lizenzierungsverfahren beschlossen.

Das angepasste Konzept wurde durch die Lizenzierungskommission der Handball-Bundesliga erarbeitet und gilt bereits für das laufende Lizenzierungsverfahren der Saison 2009/2010. Eine wesentliche Ergänzung besagt, dass die Klubs quartalsweise nachweisen müssen, dass sie allen finanziellen Verpflichtungen gegenüber Spielern, Trainern und Angestellten, aber auch gegenüber den Sozialversicherungsträgern und Steuerbehörden, nachgekommen sind.

Geschäftsführer Frank Bohmann: „In der Liga herrscht Übereinstimmung darüber, dass die Stellschrauben justiert werden mussten. Deswegen bewerte ich den heutigen Beschluss auch als internen Schulterschluss. In der praktischen Anwendung können wir unsere Klubs kontinuierlicher und enger begleiten und bei relevanten Problemen auf die Verantwortlichen zugehen und einwirken.“

Sanktionen werden weiterhin durch die Lizenzierungskommission verhängt. Der Kommission gehören neben Ligageschäftsführer Frank Bohmann der Wirtschaftsprüfer und Steuerberater Dr. Siegfried Friedrich und Rolf Nottmeier, Vorsitzender Richter am Arbeitsgericht Minden, an. Der Sanktionskatalog reicht von einer Geldbuße, die bis zu 20.000 Euro betragen kann, über die Aberkennung von maximal 8 Pluspunkten, bis hin zur Lizenzverweigerung, bzw. zum Lizenzentzug.

(PM - HBL)

 

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