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Die eingleisige 2.Liga ist beschlossene Sache

Auf der Mitgliederversammlung, die am heutigen Tag in Dortmund stattfand, haben die Geschäftsführer und Manager der 1. und 2. Handball-Bundesligisten die Einführung einer eingleisigen 2. Handball-Bundesliga ab der Saison 2011/12 beschlossen. In dieser werden 20 Clubs enthalten sein.

Die Grundlage dazu hatte der Deutsche Handballbund im Juli 2008 geschaffen, indem der neuen Spielklassenstruktur zugestimmt wurde. Demnach wird es ab der Saison 2010/2011 nur noch vier Regionalligen oder besser drei Ligen und höchstens zwölf Oberligen geben.

„Ich bin sehr froh, dass wir diesen wegweisenden Schritt getan haben. Vor allem die Zweitligaklubs leisten durch ihre Zustimmung einen historischen Beitrag zur weiteren positiven Entwicklung des Handballsports in Deutschland“, so Reiner Witte, Präsident der Handball-Bundesliga e. V. Und weiter: „Natürlich gibt es beim Ligenumbau Pro und Contra. Perspektivisch werden wir uns sportlich und wirtschaftlich sehr viel interessanter präsentieren können. Die Vereinheitlichung wird uns national eine wesentlich größere Aufmerksamkeit sichern, zu dem birgt die Professionalisierung Potential für alle Clubs der eingleisigen 2. Liga. Auch insgesamt bedeutet diese Entscheidung eine Stärkung der Marke TOYOTA Handball-Bundesliga.“

Durch die beschlossene Eingleisigkeit der 2. Bundesliga erwartet sich die Handball-Bundesliga GmbH mittelfristig eine Professionalisierung der Clubs und eine einhergehende verbesserte Vermarktungssituation. Belastungen, von denen die Klubs betroffen sind, werden durch Übergangsregelungen der Handball-Bundesliga GmbH abgefedert. So gleicht die Solidaritätsgemeinschaft zum Beispiel steigende Reisekosten aus, die die Budgets einzelner Clubs verstärkt belasten werden.

Konkret soll die Einführung nach folgendem Modus verlaufen: Die Absteiger aus der 1. Liga sowie die Klubs bis einschließlich Platz neun der 2. Bundesligen Nord und Süd qualifizieren sich für die eingleisige 2. Bundesliga, für die 20 Clubs spielberechtigt sein werden. Das Feld wird komplettiert durch die beiden Bestplatzierten Clubs der Relegationsgruppe, die sich aus 4 Drittligisten und den beiden Zehntplatzierten der 2. Bundesligen zusammensetzt.

Historie: Die 2. Handball-Bundesligen wurden, ebenso wie die 1. Handball-Bundesliga, im Jahr 1981 eingeführt. In den Jahren 1991 bis 1993 existierten wegen der Vielzahl der Klubs nach der deutschen Wiedervereinigung drei Staffeln: Nord, Mitte, Süd. Die Aufteilung der Vereine auf die Nord- oder Südstaffel erfolgt seit 1991 nicht mehr nach Verbandszugehörigkeiten, sondern nach geographischen Gesichtspunkten.

(PM - HBL)

 

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